Öffentlicher Personennahverkehr und weitere Angebote
Für die Gemeinde Iggingen bedeutet der öffentliche Nahverkehr eine wichtige Ergänzung zum privaten Pkw.
Busverkehr
Iggingen verfügt über eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Schwäbisch Gmünd wird beinahe stündlich angefahren und es wird sogar eine Direktverbindung zum Berufschulzentrum nach Bettringen angeboten. Zuständig für die Organisation und Koordination der Verkehrslinien ist die OstalbMobil GmbH.
Die Busfahrpläne finden Sie unter: www.ostalbmobil.de
Deutsche Bahn
Zudem hat Iggingen auch eine günstigen Anschluss an die Deutsche Bahn. Der nächsten Bahnhöfe befinden sich in Böbingen (ca. 5 Minuten Fahrzeit) sowie in Schwäbisch Gmünd (ca. 10 Minuten Fahrzeit).
Weitere Informationen zu Liniennetz, Fahrplänen und Fahrpreisen erhalten Sie unter:Homepage Deutsche Bahn
FiftyFifty-Taxi
Eine weitere Alternative zu Bus und Bahn bietet das „fiftyFifty-Taxi“
Seit vielen Jahren fährt das "fiftyFifty-Taxi" Jugendliche und junge Erwachsene bis zu 25 Jahren am Freitag und Samstag und an Abenden vor gesetzlichen Feiertagen von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr am nächsten Morgen im Ostalbkreis sicher und günstig nach Hause.
Weitere Informationen finden Sie direkt auf der Internetseite des Ostalbkreises
Dorfautos und Carsharing
Seit April 2017 verfügt die Gemeinde Iggingen in Kooperation mit dem Autohaus Baur aus Mutlangen über zwei Dorfautos, welche auch als Carsharing Fahrzeuge genutzt werden können.
Es handelt sich um einen Ford Courier und Ford Tourneo.
Anmeldungen können auf dem Rathaus vorgenommen werden, hierzu benötigen wir Ihren Führerschein sowie Ihren Personalausweis/Reisepass.
Weitere Informationen erhalten Sie unter Ford Carsharing oder direkt beim Autohaus Baur.
Mitfahrbänkle
Projekt Mitfahrbänkle – ab sofort auch in Iggingen
Für die Menschen. Für die Umwelt. Für die Region.
Das Mitfahrbänkenetzwerk ist ein gemeinsames Projekt von Städten und Gemeinden im Ostalbkreis zur Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs. Die „Mitfahrbänke“ sind eine pragmatische und vergleichsweise einfache Mobilitätslösung, um Fahrtwünsche zwischen Kommunen oder benachbarten Gemeindeteilen erfüllen zu können. Koordiniert wird dieses durch den Ostalbkreis.
Ab sofort sind die Mitfahrbänke auch im Gemeindegebiet Iggingen sowie in den Ortsteilen einsatzbereit, wobei in Iggingen nicht die typischen roten Bänke im Einsatz sind, sondern auf die vorhandene Infrastruktur der Bushaltestellen zurückgegriffen wird.
Das System der freiwilligen, spontanen Mitnahme verbessert die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum. Ergänzend zum ÖPNV und dem „Seniorenfahrdienst Iggingen“ leistet dieses Projekt neben den individuellen Vorteilen auch einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Umweltgedankens und des interkommunalen Ansatzes.
So einfach geht´s:
- Wenn Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen, kennzeichnen Sie Ihr Wunschziel am großen Schild beim Mitfahrbänkle mit dem vorhandenen Daumen.
- Nehmen Sie nun auf dem Mitfahrbänkle Platz und haben Sie ein wenig Geduld.
Vorbeifahrende Autofahrer erkennen so, dass Sie mitgenommen werden möchten.
- Hat jemand angehalten, stimmen Sie Ihr Fahrtziel kurz mit dem Autofahrer ab.
- Aufgrund der vorhandenen Infrastruktur stehen die Schilder nur einseitig an den Bushaltestellen bei teilweise unterschriedlichen Fahrtrichtungen.
Gut zu wissen:
- Das Mitfahrbänkle beruht auf der Freiwilligkeit der beteiligten Personen. Niemand ist verpflchtet, mitzufahren oder jemanden mitzunehmen.
- Der Ostalbkres und die teilnehmenden Gemeinden übernehmen keine Haftung. Im Falle eines Unfalls sind Sie ganz normal über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters abgesichert.
- Das Angebot ist für alle Beteiligte kostenlos.
- Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren dürfen das Mitfahrbänkle nicht nutzen.
Wo befinden sich die Mitfahrbänkle:
Insgesamt gibt es in der Gemeinde Iggingen vier Standorte mit verschiedenen Fahrzielen, die mit dem entsprechenden „Mitfahrschild“ gekennzeichnet sind:
| Haltestelle | Fahrtziele |
Brainkofen, Bushaltestelle, Kreisverkehr Brainkofen Süd, FR Iggingen | Iggingen Lindach, Mutlangen Herlikofen Leinzell |
| Iggingen, Bushaltestelle Pfalzgasse, FR Brainkofen | Brainkofen Böbingen Herlikofen Schönhardt |
Iggingen, Bushaltestelle Gmünder Straße, FR Hussenhofen | Hussenhofen Schwäbisch Gmünd |
Schönhardt, Bushaltestelle Unterböbinger Straße, Dorfhaus, FR Iggingen | Iggingen Böbingen Heuchlingen Leinzell |
PENDLA: Kommunale Mitfahrzentrale für Pendler
Flyer mit Informationen zur PENDLA-Plattform (PDF-Datei)
PENDLA: Kommunale Mitfahrzentrale für Pendler
Im Ostalbkreis finden laut Pendleratlas jeden Tag ca. 158.014 Pendlerbewegungen statt. Das Problem: Die große Mehrheit der Pendler fährt mit dem Auto zur Arbeit und das in der Regel allein – so bleiben freie Plätze im Auto ungenutzt, Ressourcen werden verschwendet – es besteht ein enormes ungenutztes Einsparpotenzial.
Mit dem Anschluss an PENDLA erweitert der Ostalbkreis den öffentlichen Nahverkehr um ein innovatives kommunales Mobilitätsangebot, das sowohl Verkehr als auch Umwelt entlastet.
Was ist PENDLA?
- Etablierte Online-Mitfahrzentralen sind eher auf Gelegenheitsfahrten mit längeren Fahrtstrecken ausgerichtet. PENDLA ist hingegen eine kommunale Plattform, die in erster Linie Mitfahrgelegenheiten für Pendler, also Fahrten mit täglichen und eher kurzen Distanzen, koordinieren möchte.
Wie funktioniert PENDLA?
- Jeder Nutzer hinterlegt mit der kostenlosen Anmeldung auf der Plattform seine Wohnanschrift, seine Arbeitsstätte und zu welcher Tageszeit er die jeweiligen Pendlerstrecken zurücklegt. Auf einer Karte werden dann bereits angemeldete Nutzer angezeigt, die einen ähnlichen Arbeitsweg zurücklegen und die für eine Mitfahrgelegenheit in Betracht kommen. Die Kontaktaufnahme und weitere Koordination der Mitfahrgelegenheit erfolgen dann per Chat-Funktion oder telefonisch außerhalb der Plattform.
Was bringt PENDLA?
- Mit diesem neuen Mobilitätsservice möchte der Ostalbkreis seinen Bürgerinnen und Bürgern eine einfache und datenschutzkonforme Plattform bieten, um Fahrgemeinschaften zu bilden. Je mehr Pendler mitmachen, desto größer die Emissionsreduktion und desto geringer das Verkehrsaufkommen. Neben dem Nachhaltigkeitsaspekt entlastet eine Fahrgemeinschaft letztendlich auch den eigenen Geldbeutel. Darüber hinaus kann PENDLA selbstverständlich auch für die Freizeitgestaltung genutzt werden.
Weitere Informationen
Die Nutzung von PENDLA über die Webseite ostalbkreis.pendla.com ist für alle Bürgerinnen und Bürger des Ostalbkreises kostenlos, die Betriebskosten trägt die Landkreisverwaltung. Weitere Informationen rund um das neue Mobilitätsangebot bietet der Infoflyer im Anhang.
Bei Fragen rund um die Nutzung der PENDLA-Plattform wenden Sie sich gerne an Frau Anja Henning, Koordinatorin für Mobilitätsstationen im Amt für Nachhaltige Mobilität telefonisch unter Telefonnummer: 07361 503-5476 oder per E-Mail unter anja.henning(@)ostalbkreis.de.
In Anbetracht der Corona-Lage möchten wir Sie darauf hinweisen, dass auch bei den Fahr-gemeinschaften die aktuell gültigen Hygieneregeln (z. B. Tragen einer Maske und Abstandhaltung) selbstverständlich eingehalten werden müssen. Nutzen Sie hierbei gerne die neue Funktion bei PENDLA, den Impfstatus anzuzeigen und fragen Sie Ihre Mitfahrer zur Sicherheit nach ihrem Impfstatus. Somit können wir gemeinsam die Pandemie eindämmen und für Sicherheit beim gemeinsamen Pendeln sorgen.
Verhelfen Sie dem Ostalbkreis zu einer hohen Akzeptanz der PENDLA-Mitfahrzentrale, um gemeinsam einen Beitrag zu einer pendler- und klimafreundlichen Mobilität auf der Ostalb zu leisten.
Projekt "Mitfahrscheibe"
Die "Mitfahrscheibe" ist ein Projekt, initiiert durch Studierende der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd (HfG) und wurde im Stadtgebiet von Schwäbisch Gmünd erstmals 2015 eingeführt. Die Mitfahrscheibe hat zum Ziel durch eine einfache Vermittlung von Fahrer und Mitfahrer die Bildung von Fahrgemeinschaften zu fördern und so eine Alternative zum Individualverkehr und einer Ergänzung zum ÖPNV zu bieten.
Eine kurze Übersicht finden Sie hier.



