Breitbandausbau: Gemeinde Iggingen

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Breitbandausbau

Inbetriebnahme Glasfasernetz verzögert sich aufgrund Beihilfebeschwerde

Die Inbetriebnahme des Glasfasernetztes im Rahmen des Grauen FleckenProgramms wird sich leider auf zunächst unbestimmte Zeit verschieben. Nachdem die Bauarbeiten im Gemeindegebiet Iggingen und den Teilorten sehr zügig und reibungslos verliefen, war ursprünglich eine Inbetriebnahme zum Jahresende 2026 geplant.

Grund für die Verzögerung ist eine Beihilfebeschwerde eines Mitbewerbers der NetCom BW bei der EU-Kommission gegen den Netzbetriebsvertrag im Ostalbkreis. Der Netzbetrieb wurde im Jahr 2017 von der damaligen Kommunalanstalt Komm.Pakt.Net europaweit ausgeschrieben und an die NetCom als günstigsten Bieter vergeben. Der Mitbewerber macht nun geltend, dass aus seiner Sicht der Betrieb der Grauen Flecken hätte neu ausgeschrieben werden müssen, da dieses Förderprogramm erst nach 2017 aufgelegt wurde und ein Betrieb der Grauen Flecken innerhalb des bestehenden Netzbetriebsvertrags nach seiner Meinung rechtwidrig sei. Von der Verzögerung sind aktuell zwölf Gemeinden im Ostalbkreis betroffen. Die Kommunalanstalt Breitband Ostalb ist im intensiven Austausch mit dem Projektträger des Bundes, um schnellstmöglich einen rechtssicheren Betrieb aller Glasfaseranschlüsse im Landkreis herzustellen. Mit dem Abschluss aller Baumaßnahmen ist der größte Teil des Weges absolviert, der entscheidende Schritt fehlt aber leider weiterhin.

Die Gemeinde bittet alle Betroffenen um weitere Geduld und entschuldigt sich für die lange Wartezeit. Die Situation ist definitiv sehr unbefriedigend, allerdings hat die Gemeinde hierauf keinerlei Einflussmöglichkeiten.

Für Fragen oder weitere Informationen stehen Ihnen Bürgermeister Tobias Feldmeyer (9208-12) oder Uta Haering (9208-15) gerne zur Verfügung.

Breitbandausbau in Iggingen

Seit dem ersten Ausbau im Jahr 2019 steht im gesamten Gemeindegebiet schnelles Internet mit ca. 50 Mbit/sec zur Verfügung.

Im Rahmen des "Grauen-Flecken-Programms" erhalten knapp 600 Haushalte mit einer Versorgung unter 100 mbit/s im Jahr 2024 und 2025 im Rahmen des „Grauen-Flecken-Programms“ nun einen kostenlosen Glasfaseranschluss. Das Megaprojekt mit Kosten von rund 7 Mio. Euro wurde quasi in letzter Minute vor dem Förderstopp in das Förderprogramm von Bund und Land aufgenommen. Für den Glasfaserausbau im Rahmen des "Grauen-Flecken-Programms" hat die Gemeinde Iggingen Landesförderungen in Höhe von 2.753.860,80 € sowie Bundeszuschüsse in Höhe von 3.442.326 € bewilligt bekommen.

Den Rest von immerhin noch rund 800.000 Euro muss die Gemeinde tragen. Obwohl der Breitbandausbau eigentlich keine kommunale Aufgabe ist, liegt der Gemeinde viel an der Umsetzung dieses zukunftsweisenden Projekts. Der Breitbandausbau ist eine äußerst wertvolle gemeindeeigene Infrastruktur. Für die Hausbesitzer ist es eine einmalige Chance.

-Baubeginn am 27. Mai 2024
Mit den Tiefbauarbeiten für die Verlegung der rund 22 km langen Glasfaserleitung wird am 27. Mai 2024 begonnen. Im ersten Bauabschnitt werden die Unterböbinger Straße in Schönhardt sowie die Täferroter Straße in Brainkofen mit Glasfaserleitungen versorgt.

Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist im Jahr 2026 geplant. Spätestens ab diesem Zeitpunkt stehen den angeschlossenen Haushalten über die Netzbetreiberfirma NetcomBW bis zu 1.000 mbit/s zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie auch im Breitband-Kompetenzzentrum des Ostalbkreises.

      

Spatenstich zum Glasfaserausbau

Knapp 600 Haushalte mit einer Versorgung unter 100 mbit/s erhalten 2024 und 2025 im Rahmen des „Grauen-Flecken-Programms“  einen kostenlosen Glasfaseranschluss. Das Megaprojekt mit Kosten von rund 7 Mio. Euro wurde quasi in letzter Minute vor dem Förderstopp in das Förderprogramm von Bund und Land aufgenommen. Insgesamt erhält die Gemeinde Zuschüsse in Höhe von 6,2 Mio. Euro, davon 2.753.860,80 Euro aus Landesmitteln und 3.442.326,- Euro aus Bundesmitteln.

Bereits im Jahr 2022 habe sich die Gemeinde auf den Weg gemacht, erinnerte Bürgermeister Tobias Feldmeyer beim Spatenstich am 25. Juni 2024 an die Anfänge des Projekts und sprach von einem "Glücksfall" für Iggingen. Er dankte nochmals ausdrücklich seinem Vorgänger Klemens Stöckle, der gemeinsam mit dem Gemeinderat dieses Projekt auf den Weg gebracht und auch die Fördergelder gesichert habe. Ein weiterer Dank für die fachliche Unterstützung und die gute Zusammenarbeit ging auch an die anwesenden Vertreter des Ingenieurbüros kp-engeneering, der ausführenden Firma Hermann Fuchs sowie den Vertretern von der Firma Geo Data und dem Breitband-Kompetenzzentrum des Ostalbkreises.

Mit den Tiefbauarbeiten für die Verlegung der rund 22 km langen Glasfaserleitung wurde bereits im Mai 2024 begonnen. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist im Jahr 2026 geplant. Spätestens ab diesem Zeitpunkt stehen den angeschlossenen Haushalten über die Netzbetreiberfirma NetcomBW bis zu 1.000 mbit/s zur Verfügung.